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Wie und warum ich angefangen habe zu meditieren

 Während meiner zweiten Schwangerschaft habe ich gemerkt, dass mein Fokus komplett bei meiner damals einjährigen Tochter lag und ich meine Schwangerschaft nicht wirklich wahrgenommen habe. Das wollte ich sofort ändern und habe einen Schwangerschaftsyoga Kurs besucht. Die Lehrerin hatte den Fokus auf Meditation und Entspannung gelegt. Das war genau was ich brauchte und zwar täglich!

 

Also habe ich eine Morgenroutine in meinem Alltag integriert. Ich bin jeden Morgen 1,5 Stunden vor meiner kleinen Tochter  aufgestanden, um zu meditieren, ganz bei mir zu sein und meine zweite Schwangerschaft zu genießen.

 

Als mein Sohn geboren wurde, stand wieder alles über Kopf. Schlaflose Nächte, starke Eifersucht von seitens meiner Tochter, Überforderung pur. Morgenroutine ade! Ich wurde immer ungeduldiger  und meine Nerven lagen blank. Ich verlor mit meiner Tochter sehr schnell die Geduld und habe angefangen sie anzuschreien, etwas das komplett gegen meine Erziehungsprinzipien ist und etwas das ich vorher nicht gemacht habe. Ich habe mich selbst nicht mehr wiedererkannt. Ich wusste nicht, dass ich so laut sein konnte. Mir wurde noch einmal klar, dass sich etwas ändern musste und zwar schnell. Ich brauchte Ruhe und Zeit für mich. Ich stille allerdings meinen kleinen Sohn voll und er verweigert die Flasche, somit konnte und kann ich nicht für längere Zeit weg. Einmal in der Woche zum Yoga Kurs reicht für mich nicht aus. Ich benötige täglich eine kleine Dose „ich alleine, bei mir sein“.

 

Ich habe wieder angefangen zu meditieren, diesmal Abends vorm schlafen gehen, wenn die beiden kleinen bereits schlaffen. Es tut mir so gut! Mittlerweile versuche ich wieder morgens früher aufzustehen, wenn auch nur eine halbe Stunde vorher um 10 -15 Minuten zu meditieren. Es fällt mir sehr schwer, weil der kleine in der Nacht immernoch alle zwei Stunden, manchmal auch stündlich, wach wird und gestillt werden möchte. Aber ich merke jeden Morgen, wenn ich die Kinder für den Tag fertig mache und wir los müssen für die Kita, dass, wenn ich vorher meditiert habe, ich viel gelassener bin und alles viel besser abläuft, als an den Tagen wo ich es nicht geschaft habe zu meditieren. 

 

Meditieren hat mich gerettet! 

 

Das ist meine Messege, die ich von Herzem weitergeben möchte: Mütter dieser Welt: meditiert, es wird euer Leben ändern!

 

Eure,

 

Dimitra

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